SpVgg Renningen Abteilung Fussball

 Renningen Fußball

Kurzbeschreibung

Zurück zu dem Erfolg!

Beschreibung

Geschichte der Abteilung Fußball

Der Turnverein 1899 wurde 1899 gegründet. Der Fußballclub „Viktoria“ wurde im Juni 1912 im Gasthaus „Zum Lamm“ ins Leben gerufen. In den ersten Jahren war der FC Viktoria keinem Verband angeschlossen. Während des Ersten Weltkriegs wurde durch Einberufungen zum Heeresdienst der Spielbetrieb bereits wieder unterbrochen. Nach Kriegsende im Jahre 1919 fanden sich die Zurückkehrenden und die noch anwesenden Spieler wieder zusammen, um ihr Fußballspiel unter dem Namen Fußballverein Viktoria wieder von neuem zu betreiben. Im Jahr 1919 erkannten die Verantwortlichen des Fußballvereins Viktoria und des Turnvereins 1899, dass ein Zusammenschluss der beiden Vereine sinnvoll wäre, weil sich eine größere Anzahl der Mitglieder in beiden Vereinen sportlich und aktiv betätigten.

So wurde am 29. November 1919 eine Versammlung beider Vereine in das Gasthaus zum Löwen einberufen, und hier wurde der Zusammenschluss der beiden Vereine von den anwesenden Mitgliedern beschlossen. Nach der Fusion trug der Verein den Namen Sportvereinigung Renningen. Der erste große Erfolg der Renninger Fußballer datiert aus dem Jahr 1947. Die damalige Meistermannschaft um Gustav „Mond“ Widmayer stieg in die Landesliga Württemberg, die damals zweithöchste Spielklasse auf. Neben der SpVgg 07 Ludwigsburg ist die SVR damit die einzige Mannschaft aus dem Bezirk Enz/Murr die je zweitklassig war. Die SVR hielt sich allerdings nur eine Saison in dieser Liga. Nach dem Abstieg aus der Landesliga konnte die Mannschaft im Jahre 1951 den Aufstieg in die zweite Amateurliga buchen. Bei den Bezirkspokalspielen 1952 ging die SVR als Pokalsieger hervor.[2]

Aufstieg in die 2. Amateurliga

Größere Aufmerksamkeit erlangten die Fußballer der SpVgg Renningen zudem mit dem Aufstieg in die 2. Amateurliga Württemberg im Jahr 1964. Nachdem die Mannschaft zunächst vor allem auf Plätzen im Mittelfeld der Tabelle abschloss, etablierten sich die Renninger Anfang der 1970er Jahre unter den ersten Plätzen. 1974 gelang die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die 1. Amateurliga mit acht Punkten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Union Böckingen. Die 70er-Jahre und die damit verbundenen Ligaduelle mit den württembergischen Spitzenklubs Ulm, Aalen oder Ludwigsburg gelten noch heute als das Goldene Jahrzehnt des Renninger Fußballs. In dieser Zeit war die SVR einer der besten Amateurklubs in Württemberg. Die damaligen Renninger Teams um Trainer wie Hans Eberle und Ohligschläger und Spieler wie Kocijan und Leili haben noch heute einen Namen in Fußball-Württemberg.

Die Jahre 1978 bis 2007

1978 konnte sich die SpVgg Renningen nicht für die neu eingeführte Amateuroberliga Baden-Württemberg qualifizierten, und wurde der nur noch viertklassigen Verbandsliga Württemberg zugeordnet[3]. Nach dem Abstieg aus der Verbandsliga Württemberg im Jahr 1984 gehörte der Verein von 1987 bis 1996 und in den Jahren 1998/99 und 2000/01 nochmals der höchsten württembergischen Spielklasse an. Alle drei Meisterschaften in der württembergischen Landesliga (1987, 1998, 2000) wurden unter dem Trainer Wolfgang Krenn errungen. In den Jahren 1989 und 1997 erreichte man das Halbfinale im WFV-Pokal, unterlag aber dem FC Wangen (1989) und dem damals von Ralf Rangnick trainierten SSV Ulm (1997), 2007 stand man zudem noch im Finale des Bezirkspokals, unterlag aber dem GSV Pleidelsheim.

Niedergang des Hauptsponsors RINOL

Nach dem Abstieg aus der höchsten württembergischen Spielklasse im Jahr 2001 verpasste der Verein, anders als in den Jahren zuvor, die Rückkehr in die Verbandsliga. Im Gegenteil, im Jahre 2003 stieg er auch aus der Landesliga ab und befindet sich mittlerweile seit Jahren in der Bezirksliga Enz/Murr. Einer der Gründe für diesen Niedergang wird im finanziellen Niedergang des langjährigen Hauptsponsors RINOL gesehen. In den vergangenen Jahren spielte man immer wieder um den Aufstieg in die Landesliga mit, verpasste den Sprung zurück aber jeweils knapp. In den Jahren 2009 und 2010 belegte die SVR sogar jeweils den 2. Platz, in den Relegationsspielen um den Aufstieg in die Landesliga scheiterte man aber 2009 an den Spfr. Bühlerzell und 2010 am TSV Hessental. 2011 vergab man am letzten Spieltag mit einer Heimniederlage gegen die bereits als Absteiger feststehende SpVgg 07 Ludwigsburg II die dritte Teilnahme in Folge an der Relegation. Im Sommer 2012 feierte die Abteilung Fußball ihr 100-jähriges Bestehen.[4]

Kreisliga A

Nach 2012 wurde es in Renningen jedoch immer schwieriger hochklassigen Bezirksliga-Fussball zu bezahlen und man konnte nicht mehr mit den Spitzenteams mithalten. Trotzdem war man nach der Vorrunde der Saison 12/13 sensationell Tabellenerster, am Ende reichte es nach durchwachsener Rückrunde immer noch zu Rang 9, doch der Abschwung war nun nicht mehr aufzuhalten. In der Saison 13/14 gelang nur dank famoser Rückrunde noch der Klassenerhalt, 2015/16 war es dann aber soweit. Nach vielen internen Querelen und dem Verschleiss dreier Trainer war der Abstieg nicht mehr aufzuhalten. Nach insgesamt 12 Spielzeiten in der Bezirksliga folgte im Juni 2015 der Abstieg in die Kreisliga A. In Möglingen verlor die SVR das Relegationsspiel gegen den TSV 1899 Benningen mit 0:5 und startet so in der Saison 2015/16 in der Kreisliga A.

Verwendungszweck

Wir möchten die Sponsoren-Gelder einsetzen, um unseren Verein zum alten Glanz zurückzuführen.

Reichweiten / Links

Größte Erfolge

  • Meister Bezirksliga Stuttgart 1947.
  • Aufstieg in die 2.Amateurliga 1950/51
  • Meister Kreisklasse A 1964.
  • Meister der 2. Amateurliga Württemberg 1974.
  • Gründungsmitglied der Verbandsliga Württemberg 1978
  • Meister Landesliga Württemberg Staffel 1 1987, 1998, 2000
  • Bezirkspokalsieger 1952.
  • WFV-Pokal Halbfinale 1989,1997